Agda Kjerulf wird verdächtigt, ihren Mann, den Maler Hilmar Kjerulf, bei einer Bootsfahrt auf dem See ertränkt zu haben. Es gibt zwar keine Beweise, aber alle Indizien sprechen gegen die schöne Agda. Zudem verwickelte sie sich bei der polizeilichen Anhörung zunehmend in Widersprüche, so dass ihr Fall immer hoffnungsloser erscheint und die Aussicht auf einen Freispruch gegen Null tendiert. Als ihr Verteidiger aufgrund der ihr immer wieder nachgewiesenen Lügen sein Mandat aufgibt, scheint eine Verurteilung wegen Mordes nur noch eine Formsache zu sein.
Da taucht plötzlich der ehemalige Zirkuskünstler Peer Bille auf, übernimmt kurzerhand die Verteidigung Agdas und macht aus dem Gerichtssaal eine Zirkusmanege. Schon scheint sich das Blatt zu wenden, da stürzt die Aussage von Agdas Nachbarin, die etwas Unglaubliches beobachtet haben will, Agda erneut in tiefe Bedrängnis. Die Erklärung von Agdas Schwächeanfällen, was ein von der Anwesenheit bei Gericht befreiter Toter und Peer Billes Zauberkunststücke zur Lösung des Falls beitragen ist schlichtweg 

HOKUSPOKUS.

Das Stück stammt aus der Feder von Curt Goetz (eigentlich Kurt Walter Götz, auf dem Plakat abgebildet) und ist in der Urfassung 1926 erschienen. Die überarbeitete Fassung, die auch die Theatergruppe Altomünster spielt, liegt dem gleichnamigen Spielfilm von 1953 zugrunde. In diesem spielt Curt Goetz selbst die Rolle des Peer Bille. Das Stück wurde noch einmal in etwas abgewandelter Form 1966 unter dem Titel: "Hokuspokus - oder wie lasse ich meinen Mann verschwinden" mit Heinz Rühmann als Peer Bille verfilmt.
 
Premiere ist am 11.11.2017 um 20 Uhr im Kapplerbräusaal Altomünster. Weitere Aufführungen am 12.11. und am 19.11. um 18 Uhr 30, sowie am 17.11. und 18.11. um 20 Uhr. Eintrittskarten zu 8 € (Kinder bis 14 Jahre frei) ab 28.10.2017 im Infobüro der Gemeinde Altomünster. Marktplatz 7, Telefon 08254/999744 oder Mail an info-buero@altomuenster.de